Das Hardware-Portfolio des Filderstädter Unternehmens umfasst Tasten- und Touchgeräte, die in Display-Diagonalen von 8,89 cm (3 Zoll) bis 38,35 cm (15,1 Zoll) erhältlich sind. Mit dem Profinet-Stack, der auf allen aktuellen Geräten eingesetzt werden kann, lässt sich nahezu jede Kundenanforderung in Bezug auf Profinet und die Visualisierung erfüllen.
Hardware-Tasten mit direkter Anbindung
Die Hardware-Tasten der Bedien-Panels können direkt an Profinet angebunden werden. Dazu werden die Tasten wie jedes andere Profinet-IO-Device abgebildet und wirken direkt auf den Prozess. Ihre Verarbeitung erfolgt aufgrund der deutlich kürzeren Update-Rate erheblich schneller als Eingaben der Visualisierungssoftware. Das erweist sich vor allem bei Positionieraufgaben in der Antriebstechnik als vorteilhaft, um beispielsweise einen Roboter in eine genaue Position zu bringen.
Die Profinet-Funktionalität der Geräte wird standardmäßig über eine Projektierungssoftware wie PC Worx oder Step 7 konfiguriert. Bei den Sütron-Panels lassen sich dazu auch die in der Hardware vorhandenen Eingabemöglichkeiten nutzen. Device-Name, IP-Adresse und I&M-Daten werden über eine Bedienoberfläche direkt am Gerät eingegeben.

Verschiedene Visualisierungsmöglichkeiten
Bedien-Panels mit Profinet-Anbindung benötigen eine leistungsfähige Visualisierung, die sich auf verschiedene Arten umsetzen lässt:
Verwendung der Sütron-Visualisierung
Mit TSwin.net steht eine bewährte Software zur Erstellung durchgängiger Visualisierungslösungen zur Verfügung. Durch die branchenneutrale Konzeption und den großen Funktionsumfang kann TSwin.net in zahlreichen industriellen Branchen flexibel eingesetzt werden. Mit der Software sind alle Sütron-Bediengeräte projektierbar.
Eigene Applikation
Auf den Bedien-Panels von Sütron ist die Implementierung eigener Visualisierungen möglich. Die Basis dafür bietet das Konzept der offenen Plattform. Das für alle Geräte verfügbare Software Development Kit (SDK) beinhaltet neben den notwendigen Software-Komponenten eine Beschreibung der API zum Zugriff auf interne Gerätefunktionen sowie eine ausführliche Dokumentation zur Handhabung der Bediensysteme.
Remote-Visualisierung
Falls es bereits eine PC-basierte Visualisierungslösung gibt, lässt sich diese ohne zusätzlichen Aufwand weiter verwenden. Zu diesem Zweck wird via RDP (Remote Desktop Protocol) oder VNC (Virtual Network Computing) eine Remote-Desktop-Verbindung zum PC aufgebaut, der die Visualisierung bereit stellt. Das RDP-Protokoll wird von allen gängigen Windows-Versionen unterstützt, während für VNC die Installation einer entsprechenden Server-Software auf dem PC erforderlich ist. Da VNC unabhängig vom Betriebssystem arbeitet, muss es sich beim VNC-Server nicht zwingend um ein Windows-System handeln.